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Was tun bei kalten Füßen

Schon Wilhelm Busch wußte:
„Kalte Füße sind lästig, besonders die eigenen.“

Und er hat Recht, insbesondere in der kalten Jahreszeit plagen uns kalte Füße. Das ist völlig normal und ich verrate dir hier verschiedene Tipps die dir wieder zu mollig warmen Füßen verhelfen.
Wenn du auch im Sommer ständig kalte Füße hast, könnte eventuell eine Erkrankung dahinterstecken. Dann solltest du einen Arzt darauf ansprechen.
Lese jetzt wie du deine Eisfüße los wirst.

Woher kommen kalte Füße?

Kälte von außen
Sobald die kalte Jahreszeit hereinbricht kühlen unsere Gliedmaßen aus. Damit unser Gehirn und die inneren Organe warm bleiben entzieht unser Körper die Wärme aus den unwichtigeren Gliedmaßen wie den Füßen aber auch den Händen. Unsere Blutgefäße verengen und die Zehen und Finger werden jetzt schlechter mit dem warmen Blut versorgt. Unsere Gliedmaßen kühlen aus. In extremen Situationen können ungenügend geschützte Zehen und Finger durch die Unterversorgung mit Blut absterben.
Es ist deshalb wichtig, dass wir unsere Finger und Zehen zum Beispiel mit dicken Socken und Handschuhen gegen die Kälte schützen.
Aber auch nasse Füße können durch Verdunstungskälte zu Eisklumpen werden. Wenn du schwitzige Füße hast, wirst du in der Regel auch kalte Füße bekommen.

Frostige Temperaturen in Verbindung mit „dem Wetter nicht angepasster Kleidung“ sind die häufigsten Ursachen für kalte Füße und Finger.

Warum leiden vor allem Frauen an kalte Füße?

Besonders Frauen kennen das Problem kalter Füße, da sie einen geringeren Muskelanteil haben als Männer. Der Gebrauch von Muskeln verbraucht Energie und erzeugt dadurch Körperwärme. Da der weibliche Körper einen geringeren Muskelanteil hat, erzeugt er weniger Körperwärme und es kommt schneller zu kalten Füßen.

Tipps gegen kalte Füße

Und was hilft gegen kalte Füße?

  • Dicke Socken, sie sollten nicht zu eng sein sonder locker sitzen. Nur so können sie die Füße vor Auskühlung schützen.
  • Enges Schuhwerk unbedingt vermeiden, denn enge Schuhe verschlechtern die Durchblutung der Füße. Die Folge der verminderten Durchblutung sind kalte Füße.
  • Nässe kühlt die Füße aus, daher feuchte Socken schnell wechseln.
  • Ansteigende Fußbäder regen die Durchblutung an. Durch schrittweise Zugabe von heißen Wasser wird die Temperatur des Fußbades nach und nach erhöht. Anschließendes kräftiges Abtrocknen der Füße erweitert zusätzlich die Blutgefäße und fördert die Durchblutung.
  • Spezielle Fußcremes mit durchblutungsfördernden Wirkstoffen verhelfen dir zu warmen Füßen.
  • Fußmassagen fördern die Durchblutung. Beliebte Hilfsmittel sind Igelbälle, Fußmassageroller und elektrische Fußmassagegeräte.
  • Körnerkissen und Wärmflaschen wärmen kalte Füße schnell auf und sorgen insbesondere im Bett für kuschelige Wärme.

Kalten Füßen vorbeugen

Wassertreten nach Kneipp ist eine bekannte Behandlungsmethode, die den Kreislauf anregt und die arterielle Durchblutung fördert. Als Alternative bietet sich das Tautreten im Garten und im Winter das Schneegehen an. Anschließend die Füße sofort trocken laufen oder trockenrubbeln und wärmen.

Regelmäßiges Anwenden härtet ab und regt den Kreislauf, die Durchblutung und den Stoffwechsel an.

Insbesondere in den Sommermonaten gibt es für unsere Füße nichts schöneres als ohne Schuhe über Wiesen zu laufen. Ich fahre mit meiner Familie mehrmals im Jahr in den Barfußpark Egestorf in der Lüneburger Heide. Den Boden und die Natur unter den Füßen zu spüren ist dort risikolos möglich.
Vielleicht hast du ähnliche Parks in der Nähe?